Dem tiefen inneren Wissen und der Verbundenheit mit dem tragenden Größeren vertrauen

Heut zu Tage zählen (mehr und mehr auch in Firmen) Systemaufstellungen zur ersten Wahl in sozialen, pädagogischen, emotionalen oder psychosomatischen Konfliktfällen. Gerade Familienaufstellungen werden fast überall thematisiert und dieser Bekanntheitsgrad erlaubt mir einen sehr sparsamen Webauftritt. Für detaillierte fachliche Ausführungen möchte ich deshalb auf die Homepage meines überaus geschätzten Kollegen und Lehrers Wilfried de Philipp verweisen (www.de-philipp.de).

Familienaufstellungen sind phänomenologische Verfahren. Zentral dabei ist die sogenannte "stellvertretende Wahrnehmung", eine grundlegende menschliche Fähigkeit. Sie erlaubt - jenseits von Behauptungen, Ideologien oder Gedankenkonstrukten - neue Einsichten in bisher unsichtbare Hintergründe von Symptomen, Problemen, Krisen und Krankheiten.

Vielleicht sind Krankheiten und Krisen garnichts, was man bekämpfen, sondern nur sehr aufmerksam und sehr ernsthaft beobachten sollte? Um wirklich neue Einsichten zu gewinnen! Um mit einer salutogenetischen Haltung die Sinnhaftigkeit dahinter verstehen lernen und dann sich selbst gute Lösungen zu ermöglichen?